Versteckt lebende Vogelspinnen? Brachypelma vagans
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Brachypelma vagans (Ausserer, 1875)
- Ursprung: Mexico, Guatemala, Honduras, Columbien, Costa Rica
- Aussehen: Samtschwarze Grundfärbung mit einigen roten Haaren auf dem Abdomen
- Körperlänge: 6-7 cm
- Lebensweise: Bodenbewohnende Art, die sich in der Natur tiefe Wohnröhren baut und nur in der Nähe des Baus jagt.
- Haltung: Terri für Höhlenbewohner mit viel Substrat zum Graben. ICH gieße nur einen kleinen Teil des Bodengrundes.
- Nahrung: Grillen, Heimchen, Heuschrecken
- Nachzucht: Wird sehr häufig nachgezüchtet, deswegen sehr weit verbreitet und sehr günstig.
- Verhalten: Bei mir sehr friedlich, nur zur Fütterung bekommt man Ihre Kraft und Geschwindigkeit zu sehen.
Sitzt Nachts in der Öffnung ihrer Höhle, zieht sich bei jeder Störung und zum Füttern immer zurück.
Dieses Zurückziehen kann bei anstehenden Häutungen dann leider dazu führen, daß man sein liebes Tier 2-3 Monate oder auch länger gar nicht zu Gesicht bekommt. Erstes Anzeichen für Ihr Leben war beim letzten Mal dann, daß sie ihre alte Haut aus der Höhle gelegt hat. Bis sie aber wieder wie gewohnt am Eingang saß, hat es noch lang gedauert.
Warum hält man nun so ein Tier: Ich kanns nicht sagen, wahrscheinlich für die kurzen Momente, wo man sie dann in ihrer vollen Pracht zu Gesicht bekommt. Es soll hier auch nicht unerwähnt bleiben, daß es einige Vogelspinnen gibt, die noch wesentlich versteckter leben: z.B. Citharischius crawshayi gräbt in der Natur Gänge bis zu 2 Meter, sollte man das Zuhause umsetzten wollen, wirds schwierig, will man das Tier aber annähernd artgerecht halten, sollte man soweit als möglich Grabemöglichkeit mit mindestens ½ Meter zur Verfügung stellen.
Wenn man seine Tiere auch in der Höhle beobachten will, sollte man die tieferen Etagen des Terris mobil verdunkeln. Mobil deshalb, damit die man die Verdunklung zur Bobachtung abnehmen kann, und die Spinnen nicht, durch das regelmäßige Licht gestört alles so dicht zuspinnen, daß man wieder nichts sieht.
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