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Autor
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Thema: Gemeinschaftshaltung
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hissingroach - Mitglied -
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Ich habe gehört dass die Afrikaner (nicht nur Hystocrates) sich sehr gut zusammen halten lassen. Wer hat Erfahrungen damit ? Und die Poecilotheria's ? |
Micha - Mitglied -
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Hallo Hissingroach,ich kann Dir nur etwas zu den Poecis sagen, und zwar, daß es so lange gutgehen wird, bis ein Weib geschlechtsreif wird. So lange das Terri groß genug ist, und die Tiere alle Versteckmöglichkeiten und genug Futter haben gibt´s keine Probleme, aber wehe, eins wird adult Dann fliegen die Fetzen. Jedenfalls war es bei meinen regalis so, ich habe mich seitdem wieder für Einzelhaltung entschieden. Bei den fasciatas und ornatas soll es angeblich besser klappen, kann es aber selbst nicht bestätigen, da ich die Tiere erst garnicht mehr zusammensetze. Die einzigen Tiere, die ich noch in einem Gemeischaftsbecken halte sind meine versicolors, die machen einfach einen großen Bogen um einander, da gab´s noch nie Streiterein, aber von denen ist auch noch kein Tier adult... Grß Micha
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HW - Mitglied -
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Hallo,wie das mit anderen afrikanischen Arten aussieht, weiss ich auch nicht. Poeclitheria fasciata habe ich eine Zeitlang (6 Monate) 8 Tiere (KL von 1-4cm) in einem Terrarium 100x40x40 zusammen gehalten. Es gab in der Zeit keinerlei Ausfälle. Die Tiere bauten in der Zeit teilweise zusammenhängende Wohnröhren. Bei anderen Poecilotheria spp. soll es wohl ähnlich gut gehen. Gruss HW http://www.vogelspinnen.homesites.de/ [Dieser Beitrag wurde von HW am 26. August 2000 editiert.] |
ecki - Mitglied -
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In einem großen Gemeinschaftsterrarium lassen sich auch beispielsweise Avicularia minatrix zusammen halten. In der venezolanischen Heimat bewohnen sie in Kolonien auf z. Zt. recht engem Raum hochwachsende Bromelien, wo sie in den Blatt-Trichtern ihre Gespinste anlegen. Einige Halter züchten die Art sogar so in solchen Becken. Ich habe es noch nie ausprobiert, da diese Art ja nicht gerade billig ist! Ich habe Erfahrungen auch bei Psalmopoeus cambridgei gemacht, bei denen es auch eine Zeit gut geht. Mit Einsetzen der Reife sollte man die Tiere aber wieder trennen! |
Karsten - Mitglied -
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Hallo! Bei den Afrikanern(speziell Hysterocrates spec.)würde ich stets von Gemeinschaftshaltung absehen.Es kann zwar gut gehen(bei noch nicht adulten Tieren),aber das auch nur vielleicht einen Tag.Wer diese Arten pflegt,wird feststellen,daß sie ihre Wohnröhren ständig erweitern(nicht nur im Umfang)und so irgendwann zwangläufig aufeinandertreffen.Bei der Aggressivität dieser Spinnen,also bei meinen ist es so,wird sicher im Laufe einer längeren Zeit nur ein Exemplar übrigbleiben. Du kannst es ja mal mit gleichgroßen Spiderlingen aus einem Wurf versuchen,aber die Zahl wird sich sicher deutlich minimieren,d.h.wenn du nicht ein Terri hast,dessen Grundfläche über etwa 3qm liegt[:-)]und wer hat das schon!? Gruß Karsten |
hissingroach - Mitglied -
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Ich habe gesehen 2 adulte + 2 sub-adulte P.mammilatus (oder spec. "USUMBARA") in einem ca. 35x40x50 Terrarium. Das Weibchen hat sogar dort ein Kokon gebaut. Die Wohnröhren wurden permanent(also alle paar Tage) zwischen den den Tieren ausgetauscht.In kölner Zoo werden inzwischen adulte P.fasciata seit mehreren Monaten zusammengehalten (in ca. 50x50x80 Terrarium) Mich würde interessieren wer hätte NEGATIVEN Erfahrungen gemacht bzw. wer hätte überhaupt probiert eine Gemeinschaftshaltung. |
Micha - Mitglied -
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Hallo Hissingroach,ich würde schon sagen, daß es eine NEGATIVE Erfahrung war, als meine P.regalis sich gegenseitig in ihre Einzelteile zerlegten. Daß es im Kölner Zoo mit den fasciatas klappt heißt aber nichts, die Situation kann sich jeden Tag ändern. Bei P.mammilatus(die Rote Variante) scheint es tatsächlich problemlos zu klappen, das habe ich selbst auch schonmal gesehen, es waren etliche Tiere unterschiedlichster Größen in einem recht kleinen Terrarium untergebracht. Gruß Micha
Micha´s Homepage |
MSF - Mitglied -
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muss bestimmt lustig sein das terri der pterinos zu säubern...  | |