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Thema: Acanthoscurria geniculata
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Stef@n - Mitglied -
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Hi! Ich habe am Sonntag eine A.geniculata gekauft und ihr am Dienstag schon was zum fressen gegeben. Sie st auch gleich ganz stürmisch auf des arme Tuerchen lsgegangen. Sie hat einen kleinen Sprung vollführt und ist mit der Grille durchs Terri gerollt (!). Dann hat sie richtig in der Grille rumgemantscht. Ich meine sie hat alle Beine richtig um die Grille geschlungen und mit ihren Chelizeren tausendmal reingebissen. Da sie aber noch genauso mager aussah wie vor der Grille, habe ich ihr nachts um 1.30 Uhr noch eine gegeben. Sie hat sie auch gleich genommen, nachdem sie die Grille wieder durchs Terri gescheucht hat. Dann hat sie reingebissen, ich habe richtig das Chitin der Grille knacken gehört  Jedenfalls hat sie dann probiert ihre Beute einzuspinnen. Es sind aber keine Spinnfäden rausgekommen?! Das war mir eigentlich ziemlich egal, da meine smithi in dem Alter auch nicht spinnen kann
normal?!). Jedenfalls hat die Grille irgendwann wieder das Bewußtsein erlangt und hat sich mit ihren Sprungbeinen vom Boden abgestoßen. Das die geniculata sie noch mit ihren Chelizeren im Genick gepackt hat, war ihr anscheinend egal. Sie hat sich samt Spinne auf den Rücken geschleudert, woraufhin die Spinne ein wenig rumgekugelt ist und wieder ein wenig in der Grille rumgemanscht hat. Das ging 5-6 Mal so und um kurz nach drei hatte sie die Grille endlich tot.Jetzt zu meinen Fragen: -Kann es sein, dass Spinnen eine Zeit lang brauchen, um wieder eine gewisse Menge an Gift zu prduzieren und die Grille deshalb so lange gelebt hat?! -Gehören Acanthoscurrias zu den etwas "stürmischeren" Arten?! -Nur so nebenbei: Schlafen Spinnen eigentlich?! Danke cu stef@n |
Andreas M - Mitglied -
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Also, so etwas habe ich schon mal mit einer Grammostola rosea und einer Heuschrecke erlebt. Auch da hat die Spinne die Heuschrecke schon erlegt, trotzdem konnte diese samt Spinne noch einmal durch das Terrarium hüpfen. Das könnte eventuell kritisch werden wenn spitze Einrichtungsgegenstände im Weg sind. In diesem Fall ging alles gut aus, die Spinne landete auf dem Rücken, nahm zunächst alle Beine zu Hilfe um die Beute zu bändigen und drehte sich erst nach 5 Minuten wieder herum.Naturgemäss haben VS relativ kleine Giftdrüsen, und so kann es etwas dauern, bis die Beute reglos ist. Ich habe auch mehrere Acanthoscurriae geniculata, und aus meiner Erfahrung sind dieser Tiere äusserst agressiv, wenn man sie reizt. Grüsse AndreasM |
Matthias-P. - Mitglied -
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Hallo Stef@n!Wie groß sind denn die Grillen im Verhältnis zu Deiner Spinne? Meine geni-Spiderlinge gehen auch eiskalt auf alles los, was sich ihnen in den Weg stellt! Einer der beiden hat sich zur Häutung eingegraben, der andere ist ein absoluter Sonnenbader. :-) Spinnen schlafen nicht. Sie legen vielmehr hin und wieder kreative Pausen ein, indem sie sich zeitweise gar nicht rühren. Ihre Warnehmung bleibt aber ständig konstant. Spinnen sind im allgemeinen absolut auf Energiesparen aus und möglichst effizient in ihren Bewegungen. Sie verschwenden halt nix! ;-) Ich denke nicht, daß Deine geni die Grille einspinnen wollte! VS weben sich ein Fresspolster, auf dem sie auch die Beute befestigen. Bei einer kleinen Spinne kommt natürlich noch nicht so viel Seide wie bei einer großen. Wie groß ist Deine geniculata denn überhaupt? Gruß, Matthias |
Stef@n - Mitglied -
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Hi! Meine geniculata ist ca 2 cm klein. Da wird sich das mit dem spinnen wohl erledigt haben  Als ich meine smithi in ihr richtiges Terrarium umgesetzt habe und ihr altes gesäubert habe, konnte cih feststellen, dass der Boden zugewebt war. Ich konnte nichts erkennen, er hin einfach zusammen. So ist das wohl dann auch mit der geniculata. A.geniculata ist sehr agressiv ??!! Dann gilt diese wohl nicht gerade als pflegeleichte Afängerspinne, oder?! Ich habe diese Spinne gesehen und fand sie vom Aussehen super!! Dann habe ich mit dem Händler gesprochen und auch erwähnt, dass cih mir vor 1 1/2 Monaten erst miee erste Spinne gekauft habe und deshalb ein "einfaches" Tier suche. Er meinte, sie wäre eine gute Anfängerspinne  Naja, ich habe meinen Spaß und meiner Spinne efällt es wohl auch. S
st hätte sie wohl nach einem Tag nicht schon futter angenommen und siech ihre Höhle zurecht gemacht, oder (Eingewöhnungszeit 2-3 Wochen?!)?cu stef@n [Dieser Beitrag wurde von Stef@n am 28. Juni 2000 editiert.] |
Kevin - Mitglied -
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Hallo Stef@n,stimmt bei der A. geniculata handelt es sich um ein sehr schönes Tier. Ich wies schon in einem Beitrag auf die enormen Wachstumssprünge hin. Ich kann aber nicht bestätigen, daß es sich um eine aggressive Art handelt, da gibts echt Andere. Sie ist futtergierig ohne Ende und auch schnell und mutig. Aber die anfallenden Arbeiten im Terri läßt sie ohne mit der Wimper zu zucken über sich ergehen. Daher denke ich persönlich ist ein super Tier für den Anfänger, der sich Action im Terrarium begeistert. Tolle Jagtszenen, spielen sich fast immer ab. Grüße Kevin |
Andreas M - Mitglied -
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Gute Anfängerspinne...das bedeutet viel und gar nichts ! Irgendwo hier im Forum wurde etwas sehr Kluges erwähnt. Ein Anfängerspinne muss nicht zwingend eine ruhige Art sein, obwohl das von Vorteil ist, sondern sollte eine Art sein die von den Haltungsbedingungen her leicht zu pflegen ist, und auch mal kleinere Fehler in der Haltung verzeiht. Ich empfehle diese Art auch durchaus einem Anfänger, und es ist in der Tat ein sehr schönes Tier. Kevin: was bedeutet "mutig" in Bezug auf eine Spinne ? Stürzt sich auf jeden Feind ? ;-) Das würde ich dann schon aggressiv nennen...Grüsse AndreasM Grüsse AndreasM
[Dieser Beitrag wurde von Andreas M am 28. Juni 2000 editiert.] |
Micha - Mitglied -
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Hallo,ich würde auch sagen, daß die Spinne mutig, aber nicht agressiv ist. Das bedeutet in diesem Fall, daß sie auch gerne größere Beutetiere erlegt, aber nie grundlos den Pfleger angreift. Höchstens wenn man sie reizt, dann kann sie sehr biestig werden. Ich würde sie auf jeden Fall als Anfängerspinne einstufen, da sie sehr robust und pflegeleicht in der Haltung ist. Außerdem ist sie sehr tagaktiv und man bekommt sie oft zu sehen, was für viele Anfänger bestimmt auch wichtig ist. Denn wenn man eine Spinne neu bekommt, dann möchte man sie ja auch oft beobachten. Gruß Micha
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Stef@n - Mitglied -
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Hi! Das mit den Jagszenen kann ich nur bestötigen. Ich habe bisher ja nur zwei Grillen verfüttert, aber das war bsher spannender als meine smithi! Die smithi macht hopp ud beißt das Tier, fertig! Mene geniculata springt mit voller Wucht auf das Tier, rollt und kugelt sich über den Boden und frißt das Tier dann. Bei hat man das Gefühl, als ob ihr das "jagen" richtig Spaß macht! Tolles Tier!!cu stef@n  |
Matthias-P. - Mitglied -
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Das liegt wohl auch daran, daß sie sich nicht so sehr an einen Unterschlupf bindet, wie die smithi. Man sieht auch bei meinen Spiderlingen schon die bullige Körperform, die das adulte Tier einmal haben wird. Sie erinnert mich fast ein bischen an unsere heimischen Wolfsspinnen.Ich wollte mit "aggressiv" nicht sagen, daß ein Anfänger die Spinne nicht halten sollte! Immerhin sind die Bedingungen wirklich nicht kompliziert. Respektvoll sollte man ohnehin mit jeder Vogelspinne umgehen! Gruß, Matthias | |